Wenn ich mir die Frage stelle,
ob das Bento geschmeckt hat, erhalte ich Komplimente für meine Kochkünste.
ありがとうございました。
Konnichiwa.
Im Feng-Shui beginnt mit dem Monat Mai der kleine Sommer. Die ersten Schweizer Erdbeeren sind erhältlich, wenn auch geschmacklich noch nicht der Hit. Doch Spargel, Radieschen, verschiedene Salate und Frühlingszwiebeln sind geschmacklich schon top.
Auf der Houderä, bei meiner Gemüsebäuerin, haben wir im Tunnel Schnittsalate, Karotten, Spinat, Fenchel und Kohlrabi angebaut. In den vergangenen Wochen half ich dabei, Blumenkohl, Brokkoli und Rotkohl zu setzen, und ich habe Kefen gesät. Alles braucht Zeit zum Wachsen, und die kühleren Temperaturen in der Nacht haben das Wachstum gehemmt. Doch mit Geduld und Wasser wird das Bento in den nächsten Wochen wieder mit frischem Gemüse aus Ins zubereitet.
Im April habe ich mich bei den Frühlingskräutern aus der Natur bedient. So habe ich beispielsweise Löwenzahnblüten im Garten meiner Nachbarin gesammelt, sie in Koji mariniert und anschliessend im Backofen gebacken.
Giersch ist ein Unkraut, das viele Gärtner nicht gerne sehen. Doch Giersch kann in der Küche gut verwendet werden, zum Beispiel für Suppen, Pesto, Saucen, Salate, anstelle von Rucola auf der Pizza oder anstelle von Spinat. Als ich den Giersch kleinschnitt, stieg mir ein Geruch in die Nase, den ich eigenartig fand. Beim Nachforschen entdeckte ich, dass Giersch eine Kümmel-Note haben kann. Ich bin kein Kümmel-Fan, doch nach der Zubereitung war dieser Geschmack nicht vorhanden.
Ein weiteres Kraut, das ich im Frühling verwende, ist die Knoblauchsrauke. Sie darf nicht erhitzt werden, da sie sonst ihren Geschmack und ihre Nährstoffe verliert. Aus diesem Grund verwende ich sie vor allem als Dekoration.
Bento mit Löwenzahn
Bento mit Giersch
Bento mit Knoblauchsrauke
Die Menus für den Monat Mai habe ich unten eingefügt, du findest sie aber auch auf meiner Website. An der Auffahrt bereite ich keine Bentos zu.
Kochkurse
Mein nächster japanischer Kochkurs findet am 9. Mai statt. In diesem Kochkurs bereiten wir Udon-Nudeln zu. Udon-Nudeln bestehen aus Mehl, Wasser und Salz und werden mit einem Messer geschnitten. Im Vergleich zu italienischen Nudeln sind sie dicker und auch die Herstellung ist anders.
Zusätzlich zur Herstellung werden wir zwei verschiedene Rezepte zubereiten, die wir dann gemeinsam essen. Es sind noch Kochplätze frei.
Der Kurs kostet 120 CHF und beinhaltet eine Rezeptdokumentation, die Mitnahme von möglichen Resten und alle Getränke. Wenn du dich anmelden möchtest, antworte auf diese E-Mail info@lifeki.ch.
Am 23. Mai leite ich gemeinsam mit Julijana Giorik aus Belp einen Kräuter-Sammel- und Kochkurs in Toffen.
Den Flyer dazu findest du in der Beilage. Wir bereiten mit den gesammelten Kräutern und Blumen ein 3-Gänge-Menü zu.
Du darfst unseren Flyer gerne an interessierte Menschen weiterleiten.
Event-Tipp
Am Sonntag, dem 3. Mai, findet in Worb der japanische Basar statt. Er wird auf dem Bärenplatz organisiert. Alle Informationen dazu findest du hier: https://worberpost.ch/japanischer-basar-ein-tag-wie-in-japan/.
Vom 6. Mai bis 23. Juni findet im Kulturzentrum der Japanischen Botschaft in Bern eine Ausstellung über Sumi-e, japanische Tuschmalereien, statt. chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.ch.emb-japan.go.jp/files/101019775.pdf
Herzliche Grüsse
Michèle
P. S.: Du darfst diesen Blog-Artikel auch an interessierte Freunde und Kollegen weiterleiten.