Gastro Futura

ist das die Zukunft der Gastronomie?

 

 

 

Konnichiwa.

 

Als ich mich mit 14 Jahren entschied, Koch zu lernen, gab es das Pilotprojekt „Gastro Futura” der Hotellerie und Gastronomie. Im Kanton Bern wurde dieses Projekt in den späten 1990er Jahren gestartet. Es gab drei Jahrgänge und ich nahm im letzten möglichen Ausbildungsjahr teil. Im ersten Lehrjahr lernte ich die Bereiche Service, Buffet, Lingerie und Zimmerreinigung kennen. Das war spannend, denn dieser Einblick gab mir einen umfassenden Überblick über die Berufe im Gastgewerbe. Als unsere Klasse im Jahr 1998 die Ausbildung beendete, wurde das Projekt eingestellt. Die Betriebe und Lehrmeister wollten die Auszubildenden lieber im Betrieb haben. So blieb es beim Konzept, einmal in der Woche Berufsschule zu haben, statt vier Wochen am Stück.

 

Und nun, viele Jahre später, gibt es ein neues Projekt mit dem Titel „Gastro Futura”. Dieses geht näher darauf ein, wie sich die Gastronomie entwickelt. Im Rahmen einer von Jura- & Drei-Seen-Land Tourismus organisierten Veranstaltung wurde neben Gastro Futura auch Swisstainable vorgestellt. Da ich viele der Kriterien bereits erfülle, sind beide „Labels“ für meinen Bento-Lieferservice interessant. Ich habe mich daher bei Swisstainable und Gastro Futura angemeldet. Allerdings stellte sich heraus, dass die Aufnahme als Einfrau-Gastro-Unternehmerin bei Swisstainable zu viele Hürden hat, weshalb ich meine Anmeldung zurückgezogen habe.

 

Bei Gastro Futura war es anders. Meine Anmeldung klappte und im letzten Newsletter wurde ich als neues Mitglied erwähnt. Alles über Gastro Futura und die Mitglieder der Region Bern-Mittelland erfährst du hier: https://www.gastrofutura.ch/hub/bern-mittelland.

 

Für mich gehört zu Gastro Futura die Wertschätzung von Mitarbeitern und Kunden. Gerade die Gastronomie jammert über Fachkräftemangel und dass viele ausgebildete Köche den Beruf nach der Ausbildung verlassen.

Kein Wunder, denn trotz verbesserter Gesetze werden in vielen Betrieben die Auszubildenden ausgenutzt. Das reicht von zu langen Arbeitszeiten und kaum freien Tagen bis zu Vorwürfen wie „Der Auszubildende ist an allem Schuld” oder „Zu viel Eigeninitiative” bzw. „Keine Initiative”.

In der Küche herrschte schon immer ein rauer Umgangston, weswegen man ein dickes Fell braucht.

Doch was, wenn dieser raue Umgang nur ein Schutzschild ist?

Ein Schutz für die Sensibilität der Köche?

Im Januar 2026 organisierte ich ein Klassentreffen der Kolleginnen und Kollegen meines Ausbildungsjahrgangs. Mit einem Kollegen diskutierte ich über die Sensibilität und Spiritualität von Köchen. Wir waren uns einig, dass Köche sensible, inspirierte, spirituelle und kreative Menschen sind. Doch viele von ihnen verstecken sich noch heute hinter ihrer rauen Schale, und ihre Kreativität zeigt sich in den Kreationen ihrer Gerichte. Zu seinen Gaben zu stehen, ist nicht nur für Köche eine Bereicherung.

Vergleichen

Viel zu viele Menschen vergleichen. Sie vergleichen Angebote aus dem gleichen Sektor, doch bei genauerem Hinsehen sind sie unterschiedlich. Wer vergleicht schon ein Pferd mit einem Esel oder einen Apfel mit einer Birne?

Ich habe mich und meine Arbeit viele Jahre lang mit anderen verglichen, bis ich realisierte, dass ich so, wie ich bin, einzigartig bin.

Im Januar nahm ich an einem Webinar mit dem Titel „Gewusst wie – Du schärfst Dein USP“ teil. Also mein Alleinstellungsmerkmal.

Dafür musste ich eine Konkurrenzanalyse erstellen und habe recherchiert, wer in Biel/Bienne noch Bento anbietet. Das einzige Restaurant, das ebenfalls Bentos anbietet, ist das Restaurant KUMO an der Arbergstrasse in Biel.

Ich muss zugeben, dass ich mich bei diesem Vergleichen unwohl fühlte, es aber dennoch gemacht habe.

Ich verglich den Preis und den Inhalt und mir wurde Folgendes bewusst.

Mein Bento hat den gleichen Preis wie das vom KUMO, wenn es abgeholt wird.

Ob das KUMO liefert und ob das Menu in einer wiederverwendbaren Bento-Box serviert wird, ist auf der Website nicht klar ersichtlich.

Der klare Unterschied ist, dass ich bei meinen Bentos darauf achte, dass fünf verschiedene Farben und 100 g Gemüse serviert werden.

 

Ich vergleiche gerne meine eigenen Bento-Kreationen. Diese Bilder zeigen, wie sich meine Küche in den vergangenen Jahren verändert hat.

Vergleichen<br />
Vergleichen

Das Leben ist stetiger Wandel – und genau das macht es für mich so spannend und bereichernd.

 

Nachfolgend die Menus für April 2026. Ich freue mich darauf, für dich zu kochen.

Bento Menu April / Avril 2026

Am Samstag, dem 25. April, gebe ich einen Bento-Kochkurs mit Zutaten aus dem Frühling. Für diesen Kurs sind noch zwei Plätze frei. Melde dich bei mir, wenn du weitere Informationen möchtest.

 

Am Samstag, dem 11. April, gebe ich in Safnern einen 5-Elemente-Workshop. Alle Informationen zu diesem Kurs findest du hier: https://lifeki.ch/produkt/tages-workshop-5-elemente/.

 

 

Herzlichen Dank, dass du meine E-Mail bis zum Ende gelesen hast.

 

Herzliche Grüsse

Michèle